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| 7.7.2008Impressionen aus dem Kunstunterricht 2007/08 von Jutta Fehr |
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Im Kunstunterricht der Klassen 8a und 8d war "Malerei" das Thema der letzten Unterrichtsreihe.
Inhaltlich beschäftigten wir uns sowohl mit der Farbtheorie, hier speziell mit den Farbkontrasten, als auch mit dem Farbempfinden.
Nachdem verschiedene Malanlässe durch Musik, Kurzgeschichten, Zahlenspiele usw. initiiert worden waren, wurden die Schüler aufgefordert, eigene Malanlässe - wie z. B. Träume, Wünsche, Ereignisse - zu finden. Daraus entstanden Serien, Bildergeschichten, die durch Farbkontraste und deckenden Farbauftrag ihren Ausdruck finden.
Einige Schülerinnen der Klasse 9c wünschten sich in den letzten Stunden des Kunstunterrichtes einmal frei - ohne vorgegebenes Thema - malen zu können.
Das Ergebnis sind ausdrucksstarke, inhaltlich sehr unterschiedliche Bilder.
Manche Schülerinnen setzten Farbfelder kontrastreich gegeneinander, andere wiederum schilderten Träume oder Gedanken.
Diese Wandgestaltung ergab sich aus der Erarbeitung und Übung der Parallelperspektive in den Klassen 8a, 8d und 9c.
Der Begriff Perspektive ist ein Sammelbegriff für Verfahren, mit deren Hilfe die Illusion von Räumlichkeit auf einer Ebene möglich wird. In diesem Fall erlernten die Schülerinnen und Schüler die isometrische Projektion, die den Körper übereck zeigt. Die in die Tiefe führenden Körperkanten verlaufen zur Waagerechten in einem Winkel von 30 Grad.
Durch die Farbgestaltung erscheinen die Würfel in unterschiedlicher Ansicht.
Dieser geometrischen Arbeit der Klassen 9a und 9c ging eine Beschäftigung mit der Arbeit "Patio" von Gerhard Wind voraus. Aufgabenstellung war, mit Hilfe geometrischer Flächen - Dreieck, Rechteck, Quadrat - ein Muster oder Ornament auf drei Ebenen zu entwickeln. Jede Farbe (grau, weiß,schwarz) markiert eine Ebene. Geplant ist, diesen Entwurf auf Pappe im nächsten Schuljahr als Relief in Ton.
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